Frankfurter Techno trommeln als Teambuilding?!
Teambuilding quer durch Deutschland!
Bass. Puls. Energie. Und plötzlich spielen 100 Menschen Techno. Nicht aus der Konserve und nicht als Publikum vor einer Bühne, sondern selbst. Mit Cajons, Trommeln, Shakern und unterschiedlichsten Percussion-Instrumenten. Komplett live. Komplett akustisch. Ohne Strom. Menschen, die vielleicht noch vor einer halben Stunde gesagt haben: „Ich bin total unmusikalisch“, werden gemeinsam zu einem ziemlich großen Live-Act. Genau hier wird es interessant. Denn ein moderner Drum Circle als Teamevent muss nicht nach klassischem Trommelworkshop klingen. Techno braucht nicht zwingend Computer, Synthesizer oder Drum Machines. Seine Energie steckt vor allem im Rhythmus. Im Puls. In Wiederholung, Dynamik und dem Zusammenspiel verschiedener Beats. Und genau das lässt sich mit echten Instrumenten erzeugen. Bei develoopment wird daraus ein interaktives Event, bei dem nicht einige wenige Musiker für ein Team spielen. Das Team macht die Musik selbst. Und ja: Das funktioniert auch mit Nichtmusikern. Vielleicht sogar gerade deshalb.
Ein Drum Circle folgt zunächst einer einfachen Idee: Menschen kommen mit unterschiedlichen Rhythmusinstrumenten zusammen und entwickeln einen gemeinsamen Groove. Niemand braucht Noten. Niemand muss vorher ein Instrument gelernt haben. Entscheidend ist zunächst nur eines: zuhören. Dann kommt der Puls. Boom. Boom. Boom. Boom. Schon sind wir erstaunlich nah an Techno. Denn Techno lebt von Rhythmus, Wiederholung, verschiedenen Ebenen und einem klaren Grundpuls. Ein Beat wird aufgebaut. Ein Element kommt dazu. Ein anderes verschwindet. Spannung entsteht. Der Groove verändert sich. Dann wird alles kurz ruhig. Und dann? Drop. Genau diese musikalische Architektur lässt sich mit einem Drum Circle, Cajons, Trommeln und Percussion-Instrumenten hervorragend umsetzen. Nur eben vollständig akustisch. Der Beat entsteht im Raum. In diesem Moment. Von den Menschen, die dort gemeinsam spielen.
Eine Gruppe übernimmt beispielsweise den tiefen, geraden Puls. Große Trommeln erzeugen das Fundament. Andere spielen Offbeats. Dazu kommen Shaker mit schnellen Patterns. Cajons liefern knackige Akzente. Handtrommeln bringen weitere rhythmische Ebenen hinein. Kleine Percussion-Instrumente setzen Details. Am Anfang klingt das vielleicht noch nach einzelnen Instrumenten. Wenig später klingt es nach Musik. Und irgendwann nach einem Track. Nur dass dieser Track nirgendwo abgespielt wird. Er existiert ausschließlich in diesem Moment. Wenn eine Gruppe aufhört, verschwindet ein Layer. Wenn eine andere Gruppe einsetzt, verändert sich der Groove. Die Menschen im Raum sind gewissermaßen die einzelnen Spuren des Tracks.
Das Faszinierende daran: Für einen druckvollen Techno Beat braucht es nicht zwingend Technik. Eine große Trommel übernimmt die Funktion der Kickdrum. Ein Shaker erzeugt den schnellen Puls, den man aus elektronischer Musik von der Hi-Hat kennt. Ein kurzer, trockener Schlag auf einer Cajon setzt einen Akzent wie eine Snare oder Clap. Andere Percussion-Instrumente sorgen für zusätzliche Layers, kleine rhythmische Verschiebungen und Bewegung. Alles entsteht mit Händen, Holz, Fellen, Metall und Bewegung. Keine Samples. Keine programmierten Beats. Keine elektronische Unterstützung. Der Sound kommt direkt aus der Gruppe.
Und genau dadurch bekommt die Musik eine besondere Energie. Das Ergebnis soll gar keine perfekte Studioproduktion sein. Es ist Live-Musik. Direkt. Körperlich. Ein bisschen roh. Genau deshalb funktioniert sie. Die Energie entsteht nicht dadurch, dass jeder einzelne Schlag perfekt sitzt. Sie entsteht durch das Zusammenspiel. Und das unterscheidet einen solchen Techno Drum Circle auch von vielen klassischen Teamevents. Hier wird nicht einfach ein Programmpunkt für eine Gruppe organisiert. Die Gruppe selbst erzeugt das Ereignis. Ohne die Teilnehmenden gibt es keinen Track. Keinen Beat. Keinen Drop. Keine Performance.
Dabei passiert etwas Spannendes. Wer einfach immer lauter spielt, macht den Groove nicht automatisch besser. Wer ausschließlich auf den eigenen Rhythmus achtet, verliert irgendwann den gemeinsamen Puls. Wer dagegen zuhört und wahrnimmt, was die anderen machen, wird plötzlich Teil eines größeren Sounds. Das ist eine ziemlich unmittelbare Erfahrung von Zusammenarbeit. Ohne PowerPoint. Ohne Vortrag über Kommunikation. Ohne den Satz: „Jetzt möchten wir euch etwas über Synergien erzählen.“ Man hört die Synergie einfach. Oder man hört, dass sie gerade fehlt. Auch gut. Dann reagiert die Gruppe darauf und findet wieder zusammen. Genau deshalb kann ein Drum Circle für Unternehmen weit mehr sein als eine musikalische Aktivität.
Musikalische Vorkenntnisse sind dafür nicht notwendig. Im Gegenteil: Das Format muss so funktionieren, dass Menschen mit vollkommen unterschiedlichen Erfahrungen gemeinsam einsteigen können. Vielleicht sitzt da jemand, der seit 20 Jahren Schlagzeug spielt. Daneben jemand, der zuletzt in der Grundschule ein Tamburin in der Hand hatte. Und ein paar Plätze weiter sitzt eine Person, die fest davon überzeugt ist, überhaupt kein Rhythmusgefühl zu besitzen. Alle müssen mitmachen können. Deshalb werden die Patterns nicht kompliziert erklärt. Vormachen. Nachmachen. Hören. Spielen. Kurze rhythmische Bausteine reichen völlig. Bumm. Bumm. Clap. Pause. Nochmal. Schon daraus lässt sich etwas bauen.
Der Facilitator spielt dabei eine wichtige Rolle. Er führt durch die musikalische Reise, gibt Einsätze, stoppt einzelne Gruppen, verändert die Dynamik und bringt neue rhythmische Elemente hinein. Die Herausforderung wächst Stück für Stück. Nicht alles gleichzeitig. Erst der Puls. Dann ein zweiter Rhythmus. Dann Percussion. Ein neuer Akzent. Noch ein Layer. Layer für Layer. Fast wie bei einem DJ-Set. Nur dass die einzelnen Spuren diesmal Menschen mit echten Instrumenten sind. Und das Mischpult? Gibt es nicht. Lauter und leiser entsteht durch die Gruppe selbst. Breaks werden nicht per Knopfdruck ausgelöst. Sie werden gemeinsam gespielt. Der gesamte Sound wird live gesteuert.
Techno oder House-Musik eignet sich dafür überraschend gut. Eigentlich sogar perfekt. Die Musik lebt von Wiederholung, und dadurch lassen sich einzelne Patterns schnell lernen. Sie lebt von einem klaren Puls, der auch großen Gruppen Orientierung gibt. Und sie lebt von Aufbau, Reduktion, Spannung und Veränderung. Ein Beat läuft stabil. Immer mehr Instrumente kommen hinzu. Die Energie steigt. Dann nimmt der Facilitator plötzlich einzelne Gruppen heraus. Nur noch die Shaker. Dann vielleicht eine Trommel. Dann Stille. Vier. Drei. Zwei. Eins. Alle rein. Der Raum explodiert musikalisch. So wird aus einem Trommelworkshop für Firmen ein gemeinsamer Moment, der eher an Club, Festival und Live-Performance erinnert als an Musikunterricht. Nur dass der Sound vollkommen akustisch entsteht.
Dabei geht es nicht darum, den Teilnehmenden in möglichst kurzer Zeit das Trommeln beizubringen. Es geht darum, gemeinsam etwas entstehen zu lassen. Das macht einen solchen Drum Circle für Firmenveranstaltungen, Kick-offs, Tagungen, Kongresse oder große Teamevents besonders interessant. Er kann als Energizer funktionieren, als gemeinsamer Start in eine Veranstaltung oder als großes Finale. Gerade bei größeren Gruppen entwickelt das Format eine enorme Kraft. Denn 100 Menschen erzeugen nicht einfach zehnmal so viel Rhythmus wie zehn Menschen. Sie erzeugen etwas anderes. Masse. Druck. Energie. Wenn eine große Gruppe gleichzeitig einen einfachen Beat spielt, wird Musik körperlich spürbar.
Und dafür braucht es keine Steckdose. Das ist ein interessanter Nebeneffekt des Konzepts. Der Sound entsteht vollständig durch die Menschen und ihre Instrumente. Cajons, große und kleine Trommeln, Shaker, Handpercussion und weitere akustische Rhythmusinstrumente bilden zusammen ein riesiges menschliches Rhythmusensemble. Dadurch kann das Format an sehr unterschiedlichen Orten funktionieren. Entscheidend ist nicht die Technik. Entscheidend sind die Menschen, die Instrumente und der gemeinsame Puls.
Bei develoopment steht deshalb nicht nur das Trommeln im Mittelpunkt, sondern die gemeinsame musikalische Entwicklung. Der Drum Circle ist der Ausgangspunkt. Von dort geht die Reise weiter. Unterschiedliche Rhythmusgruppen entstehen, Beats verändern sich, Breaks werden gemeinsam gespielt und aus dem Team entwickelt sich Schritt für Schritt ein großer akustischer Live-Act. Das Spannende ist die Dramaturgie. Am Anfang stehen vielleicht 50, 100 oder 300 Menschen mit Instrumenten in den Händen und wissen noch nicht genau, was gleich passieren wird. Einige sind neugierig. Einige skeptisch. Manche denken vermutlich: Hoffentlich muss ich hier nicht alleine vorspielen. Muss niemand. Denn genau darum geht es nicht.
Dann beginnt der Puls. Die ersten Rhythmen greifen ineinander. Die Gruppe hört genauer hin. Nach ein paar Minuten groovt der Raum. Irgendwann kommt dieser Moment, in dem niemand mehr darüber nachdenkt, ob er musikalisch genug ist. Es läuft einfach. Aus einzelnen Menschen wird Rhythmus. Aus Rhythmus wird Musik. Aus Musik wird gemeinsame Energie. Und vielleicht liegt genau darin die Verbindung zwischen Musik und Teamarbeit. Nicht jeder muss alles können. Eine Gruppe hält den Beat. Eine andere setzt Akzente. Andere sorgen für Bewegung und Details. Die einzelnen Aufgaben können erstaunlich einfach sein. Das gemeinsame Ergebnis ist trotzdem komplex.
Viele Events kämpfen heute um Aufmerksamkeit. Noch eine Präsentation. Noch ein Video. Noch eine größere LED-Wand. Ein interaktiver Drum Circle geht einen anderen Weg. Man kann ihn kaum nebenbei erleben. Man muss etwas tun. Eine Trommel reagiert unmittelbar. Schlag drauf und sie antwortet. Spiel gemeinsam mit 100 anderen Menschen und der ganze Raum antwortet. Tiefe Trommeln, knackige Cajons, schnelle Shaker und unterschiedlichste Percussion-Sounds können zusammen eine Klangwelt erzeugen, die weit entfernt vom typischen „Wir machen jetzt einen Trommelworkshop“ liegt. Es darf cool sein. Es darf laut sein. Es darf minimalistisch sein. Und irgendwann darf es eskalieren. Musikalisch natürlich.
Vielleicht ist das die schönste Idee hinter dem ganzen Konzept: Für einen überzeugenden Beat braucht es nicht 100 Profimusiker. Es braucht 100 Menschen, die für einen Moment denselben Puls teilen. Jede Person übernimmt eine kleine Aufgabe. Niemand muss alles können. Und plötzlich entsteht etwas, das keine einzelne Person alleine erzeugen könnte. Ein Techno Drum Circle von develoopment verbindet Live-Musik, Teambuilding, Cajons, Trommeln, Percussion und treibende Techno Beats zu einem Event, bei dem die Teilnehmenden nicht zuschauen, sondern selbst zum entscheidenden Teil der Performance werden. Ohne Strom. Ohne elektronische Instrumente. Ohne vorproduzierten Beat. Keine Band auf der Bühne und das Team davor. Das Team ist die Band. Echte Instrumente. Echte Beats. Echte Menschen. Und dann dieser eine Moment: Alle gleichzeitig.
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